Bärbel Schubert gibt einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Ausstellungsstücke.

Schönste Handarbeiten in einer Schau

Burg

Burger Heimatstube eröffnet neue Ausstellung

Gesticktes, Gehäkeltes, Gestricktes, Geklöppeltes ... ist in der neuen Sonderausstellung in der Burger Heimatstube ab dem 24. April zu sehen.

Angeregt durch die aktuelle Schau „Teile der Tracht – Aus Fäden gemacht“ berichteten viele Besucher von ihren eigenen Handarbeiten. So entstand die Idee zur Ausstellung „Meine schönste Handarbeit“. Auf den Aufruf boten über 50 Interessierte ihre ganz unterschiedlichen Exponate an. Getreu dem Titel „Meine schönste Handarbeit“ fiel es den Frauen und Männern nicht leicht, sich für eine, für die schönste Handarbeit zu entscheiden. Bedingung war zudem, es muss sich um reine Handarbeit handeln. Nähmaschine u. Ä. durften nicht verwendet worden sein.

Zu sehen sind nun rund 60 Exponate, vom gehäkelten Topflappen bis hin zum aus 10.812 Knoten geknüpften Teppich. Die Aussteller kommen nicht nur aus Burg oder Ruben, sondern aus der ganzen Region von Schwarze Pumpe bis Straupitz, von Guben bis Luckau.

Die Ausstellungseröffnung findet aufgrund der zahlreichen Aussteller am 23. April nur auf persönliche Einladung statt. Am 17. Mai, anlässlich des Internationalen Museumstages, findet zudem ein Ausstellertreff zum Erfahrungsaustausch statt.

Zu sehen ist die Schau vom 24. April bis zum 30. August. Folgen wird die Ausstellung „Ein erfülltes Fotografenleben“ anlässlich des 100. Geburtstages von Rudi Herzog, dem Weltentdecker, der in Burg im Spreewald geboren und aufgewachsen ist. (K. Möbes)

Artikel veröffentlicht am 01.04.2020 von Burger Spreewald Zeitung | Amtsblatt für das Amt Burg (Spreewald) 4 / 2020