Große Freude bei Michaela Kokel über den wichtigen Satzgewinn

MSV-Keglerinnen bleiben Spitzenreiter

Bautzen

Die Kegelbahn im MSV-Sparkassensportpark entwickelt sich zu einer regelrechten Festung. Auch vergangenen Sonntag mussten die Keglerinnen vom VfB Sangerhausen mit leeren Händen die Heimreise antreten. Mit 3345:3200 Kegel sieht der 5:3-Sieg deutlich aus. Der Heimsieg stand aber bis zur letzten Kugel auf Messers Schneide.

Im Startpaar ging bei Adriana Hey und ihrer Gegnerin schon auf der ersten Bahn die Post ab. Selbst sechs Neuner im Abräumen von Adriana sollten nicht zum Satzpunkt reichen (166:172 Kegel). Nach 2:2 und 582:592 Kegel ging der erste Mannschaftspunkt nach Sangerhausen. Christin Kleinstück hatte wenig Mühe und lieferte eine solide Vorstellung. Sie gewann ohne Satzverlust mit 553:466 Kegel. Im Mittelpaar fand Sophie Schulze erst auf den letzten beiden Bahnen ins Spiel. Sie gab den Punkt nach 1:3 und 512:531 Kegel an die Gäste ab. Alin Paul hingegen knüpfte an ihre gute Leistung der letzten Woche an. Sie gewann ihr Match deutlich 3:1 mit 564:514 Kegel. Es ergab sich nun die Konstellation, dass der Vorsprung der Spreestädterinnen von über 90 Kegel im Schlusspaar kaum noch zu nehmen sein sollte. Allerdings musste noch ein Mannschaftspunkt für den Sieg her. Der verhaltene Start von Sophia Helfer und Michaela Kokel nährte die Hoffnung der Gäste, zumindest einen Punkt aus Sachsen zu entführen. Sophia Helfer gab ihren Mannschaftpunkt vorzeitig nach 3 verlorenen Bahnen ab, trotz besseren Ergebnis von 563:544 Kegel.

Michaela Kokel führte 2:1, hatte aber nur 7 Kegel Vorsprung. Es war ein nervenaufreibendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Michaela bewies Nervenstärke und setzte ihre Gegnerin durch einen wichtigen Neuner im Räumen unter Druck. Diese spielte zwei Fehler und die MSV-Akteurin machte im vorletzten Wurf den Satzgewinn zum 3:1 (550:553) perfekt.

Artikel veröffentlicht am 15.02.2020 von Mitteilungsblatt Bautzen - Ihre Heimat- und Bürgerzeitung 6 / 2020