Lutz Mohr mit Ehefrau Gisela (†) (Foto Privat)

Kultur- und Heimatfreunde Neusalza-Spremberg e. V., Mai 2021

Neusalza-Spremberg

Informationen

Jahreshauptversammlung:

So, liebe Vereinsmitglieder, nun kommen wir auch langsam in die Situation des „Hüh und Hott“. Hauptsache, Sie gehen deswegen nicht „auf die Straße“ … Wir müssen den Zeitpunkt unserer Jahreshauptversammlung noch mal etwas weiter rausschieben. Im Mai geht leider garnichts. Grund sind vor allen wieder die verflixten „Plagegeister“. Gemeinsam mit Bürgermeister Matthias Lehmann haben wir uns nun als Termin auf Sonntag, den 13. Juni 2021, um 14 Uhr in der Turnhalle verständigt. Neben unserer Beratung werden wir die Gelegenheit zu einer exklusive Führung durch die neu gestaltete Einrichtung nutzen können.

Unsere Versammlung können wir hier unter Einhaltung der Corona-Regeln sehr gut organisieren. Hoffen wir, dass uns diesmal niemand einen Strich durch die Rechnung machen wird. Näheres dann im Amtsblatt Juni 2021.

Publikationen:

Die vorbereitenden Arbeiten zum Band 5 unserer Geschichtsreihe sind abgeschlossen. Folgende Beiträge beinhaltet der Band:

Annelies Schulz – Auf den Spuren des Kindheitshauses.

Günter Kirpal – Die Musikerfamilie Kirpal.

Horst Wagner – Die Kleingartenanlage an der Turnerstraße.

Horst Wagner – Die Straßen in Neusalza-Spremberg, einst und jetzt.

Ulrich Neumann – Das Hünlich-Haus am Niedermarkt.

Mundart – ’s Neusalzr Pfloastr.

Lucia Saring (†) – Wie ich 1955 zu einem neuen Moped kam.

Lucia Saring (†) – Is woar amol a „Griener Dursch“.

Joachim Werner Berndt – Geschichte der Firma Berndt.

Ulrike Hanel – Mein Heimatlied.

Eberhard W. Winkler (†) – Schwimmspaß mit „Wehle-Goggo“.

Günter Hensel – Anmerkungen zu Johann George Schreiber.

Marianne und Werner Stams – J.G. Schreibers kleine Oberlausitzkarte.

Gegenwärtig laufen Gespräche mit Verlag und Druckerei. Weitere Informationen folgen.

Lutz Mohr, unser korrespondierendes Mitglied der IGO, hat in seinem Wohnort Greifswald ein neues Buch fertiggestellt. Es ist inzwischen im Verlag Edition Pommern (www.edition-pommern.de) erschienen und trägt den Titel „Die Jomswikinger – Nur ein Mythos?“. Diesmal widmete er sich keinen Oberlausitzer Themen. Sein besonderes Interessengebiet, dem er schon einige Jahre nachgeht und das tief in seiner maritimen Seele wurzelt, sind die Geschichten um die Welt der Wikinger. Hierzu legte er bereits eine Reihe Publikationen vor. In dem neuen Buch dringt er wieder in die faszinierende Welt der Wikinger ein. Auch in Mecklenburg-Vorpommern hinterließen sie zahlreiche Spuren, die sich durch Funde an Münzen, Schmuck, Waffen usw. zeigen.

Sie suchten einst als Krieger die slawischen Stämme zwischen Elbe und Oder heim und wurden dort teilweise sesshaft. In den nordischen Überlieferungen des 11. bis 13. Jahrhunderts ragt ein besonderer Zweig der Wikinger heraus – die militanten „Jomswikinger“. In der „Jomsvikinga saga“ und anderen Quellen wird berichtet, dass die Jomswikinger etwa für 150 Jahre (950-1100 n.Chr.) die Geschicke der Nord- und Ostseeanrainer beeinflussten.

(Text z. T. aus Verlagsangaben)

In der Zeit der Arbeit an seinem Buch erlitt Lutz Mohr durch den plötzlichen Tod seiner Ehefrau Gisela im November 2020 einen herben Verlust, der ihn auch gesundheitlich sehr mitnahm. Trotz allem arbeitete er mit Kraft und Willensstärke an der Fertigstellung des Buches. Er sieht sein nun erschienenes jüngstes Werk auch als eine Hommage an seine verschiedene Frau, mit der er noch 2017 die „Goldene Hochzeit“ erleben konnte.

Unsere besonderen Grüße gehen von seiner einstigen Heimatstadt zu ihm an die Waterkant nach Greifswald, verbunden mit allen guten Wünschen.

Günter Hensel, Vereinsvorsitzender

Artikel veröffentlicht am 04.05.2021 von Amtsblatt der Verwaltungsgemeinschaft für die Stadt Neusalza-Spremberg 5 / 2021