Klinikkonzern will Psychiatrie und Psychosomatik weiter verzahnen

Waren

Übergreifende Chefarzt-Tätigkeit bei MEDICLIN in Trassenheide und Röbel

Trassenheide/Röbel (pm). Dr. Thomas Broese, seit 2017 Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des MEDICLIN Müritz-Klinikums in Röbel und Parchim, stellt sich einer weiteren Herausforderung: Der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie übernahm am 1.Juli 2020 die übergreifende Chefarzt-Zuständigkeit für den Erwachsenenbereich der Klinik in Röbel und Parchim sowie für die Klinik für Psychosomatik in der MEDICLIN Dünenwald Klinik.

Ziel sei, so MEDICLIN Regionalgeschäftsführer Philipp Schlösser, in Mecklenburg-Vorpommern die Bereiche Psychosomatik und Psychiatrie optimal zu verzahnen und die Klinik für Psychosomatik in Trassenheide weiterzuentwickeln.

Broese ist der Dünenwald Klinik seit Jahren verbunden. Hier arbeitete er von 2012 bis 2015 als Chefarzt. Der 49-Jährige, dessen Schwerpunkt Forensische Psychiatrie sowie Sucht- und Sozialmedizin ist, betreute darüber hinaus konsiliarisch Patienten in der Strafvollzugsanstalt in Rostock-Waldeck. Er ist langjähriger Gerichtsgutachter für Behörden und Versicherungen. Vor seiner Tätigkeit als Chefarzt im MEDICLIN Müritz-Klinikum in Röbel war er Leiter des Referats für Psychiatrie, Maßregelvollzug, Sucht und Prävention im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern.

Ein vielfältiger Background, den Holger Kötzsch, Kaufmännischer Direktor der MEDICLIN Dünenwald Klinik, zu schätzen weiß: „Natürlich überzeugt mich Dr. Broese mit seiner unbestrittenen fachlichen Kompetenz. Ich habe ihn während seiner Zeit in unserem Haus als kompetenten und beliebten Chefarzt erlebt. Darüber hinaus ist er aber vor allem jemand, der über den eigenen Tellerrand hinaus schaut. Diese Qualität brauchen wir in einer Phase der Umstrukturierung.“ Broese sei außerdem ein guter Kommunikator.

„Dem steigenden Bedarf“, so Broese, „wollen wir - in Abstimmung mit den Kostenträgern - mit einer höheren Bettenzahl in der Psychosomatik gerecht werden.“ Derzeit können in der psychosomatischen Abteilung in Trassenheide 110 Patienten aufgenommen werden. In Zwischenschritten soll diese Bettenzahl auf 134 Betten erhöht werden.

„Die geplanten Veränderungen sind eine spannende Herausforderung“, sagt Broese. „Besonders freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit meinen alten und neuen Kollegen, wie Chefärztin Frau Dr. Denisa Kestner. Ich werde einen Tag pro Woche vor Ort in Trassenheide sein und bin sicher, dass wir gemeinsam viel bewegen können!“

Artikel veröffentlicht am 01.08.2020 von Müritz Tipp Landkreis Waren 15 / 2020