Wurden auf der Jahreshauptversammlung ausgezeichnet: Manuela Libnow, Matthias Netling (Mitte) und Jakob Wagenknecht (2. von rechts).

Hauptversammlung: FSV würdigt verdienstvolle Mitglieder und Sportler

Malchin

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gibt es nicht viele Vereine wie den FSV Malchin. Mit der Landesligamannschaft an der Spitze und einer fokussierten Nachwuchsarbeit zählen die Malchiner auch im 101. Jahr nach ihrer Gründung zu den überregionalen Leuchttürmen.

Trotz zweier sportlicher Abstiege überwog das Lob für ein gelungenes Jubiläumsjahr und vor allem für den Kurs im eigenen Nachwuchsbereich. Die Mitglieder legten kürzlich auf der Jahreshauptversammlung den Kurs für die kommenden Jahre fest. Der Fokus liegt auf dem Nachwuchs, hier soll weiter investiert und gefördert werden, um das Flaggschiff, die erste Herrenmannschaft, zu stabilisieren.

Der letzte Punkt war der würdige Abschluss einer runden Jahreshauptversammlung. Die über 30 anwesenden Mitglieder, darunter einige aus der Landesliga-Herrenmannschaft, bedachten die Auszeichnungen mit viel Applaus. So wurde Matthias „Matze“ Netling gedankt. Der Mittelfeldantreiber zählt zu den großen Stützen der Landesligamannschaft und ist aus der Mannschaft kaum wegzudenken. Ebenso ausgezeichnet wurde Jakob Wagenknecht. Der 18-Jährige ist Mannschaftskamerad von Netling und trainingsfleißigster Spieler des Landesliga-Kaders. Der Mann mit der Rückennummer 22 stellt den Malchiner Weg dar. Aus der eigenen Nachwuchsabteilung kommend, zählt er seit einem Jahr zu den Leistungsträgern im Herrenbereich.

Auch Manuela Libnow wurde von Maik Werner im Namen der Mitgliederversammlung ausgezeichnet. Die emsige Dame kümmert sich um das Drumherum, nicht nur beim 100-Jahre-Fest.

Sportlich blieb das Resümee zweigeteilt. „Die erste Herrenmannschaft und die zweite Herrenmannschaft sind abgestiegen. Das kann man nicht wegdiskutieren. Dennoch fällt das Fazit positiv aus. Es gab nicht den einen Höhepunkt, sondern viele kleine Schritte, vor allem auf den Trainerpositionen, die sich mittelfristig im sportlichen Niveau bemerkbar machen werden“, erklärte Marcus Budniak.

Artikel veröffentlicht am 14.02.2020 von Malchiner Generalanzeiger 3 / 2020